Neues Projekt: Selbstbau eines Arcade-Automaten

Anfang April hat mich ein Thema fasziniert: Der Selbstbau eines Arcade-Automaten. Das möchte ich nun auch machen und als neues Thema auf meinem Blog dokumentieren!

Was habe ich vor? Ich möchte einen Fullsize-Automaten bauen (also einen, bei welchem der/die Spieler vor dem Automat steht/stehen. Dieser soll komplett selbst erbaut werden und für zwei Spieler geeignet sein.

Material für das Gehäuse werden 16/19 mm MDF-Platten aus dem Baumarkt sein. Werkzeug zur Bearbeitung hierzu hatte ich noch nicht, das habe ich mir komplett neu angeschafft, was jedoch sowieso über kurz oder lang geplant war (Maschinen: Handkreissäge, Pendelhubstichsäge, Schwingschleifer sowie Oberfräse, ein Akkuschrauber ist bereits vorhanden). Ich habe lange überlegt, ob ich zu NoName-Maschinen greifen soll, habe mich dann aber aufgrund der längeren Zuverlässigkeit zu der teureren Lösung mit professionellen Geräten des Herstellers Makita entschieden, wovon ich auch bereits den Akkuschrauber habe und mehr als zufrieden bin. Ich habe bei allen Maschinen jeweils das Set mit dem Makpac-Koffer genommen, damit ist die Unterbringung der Geräte auch gleich erledigt (die Makpac-Koffer lassen sich per Klick-System zusammenfügen).

Auf welcher Technik soll mein Arcade-Automat basieren? Hier habe ich keine großen Besonderheiten vor. Auf einem Raspberry Pi 3B+ wird das Retropie-System laufen, in welchem alle alten Arcade-Spiele sowie auch Spielekonsolen emuliert werden können. An den Raspberry wird ein alter gebrauchter 22″-Monitor angeschlossen (Samsung 2243LNX) welcher für den Einbau von seinem Gehäuse befreit wird. Für die Sound-Ausgabe werden zwei Visaton FR 10 Lautsprecher an einem entsprechenden Verstärker-Modul gekoppelt.

Für die Eingabe und das originale Spiel-Erlebnis habe ich mir Arcade Joystick-Sets incl. Buttons und USB-Controller bestellt. Ich habe hier mehrere Versionen mit beleuchteten und unbeleuchteten Tastern sowie verschiedene Joystick-Formen bestellt, mal sehen was ich verbauen werde. Was fest steht ist die Anzahl der Joysticks, es werden zwei sein. Somit sind auch Spiele gegeneinander möglich. Vermutlich werde ich auch die Option vorsehen, mit handelsüblichen Konsolen-Controllern zu spielen, evtl. auch eine Ausgabe über HDMI. Dann ist es möglich den Arcade-Automat für andere Spiele zu verwenden, die dann auf dem TV oder Beamer ausgegeben werden. Auch eine Nutzung als Media-Station zur Musik- oder Filmwiedergabe (lokal, Netzwerk sowie Stream) ist dann möglich!

Erste Pläne für das Aussehen des Arcade-Automaten existieren schon im Kopf. Ich werde diese nun in den nächsten Tagen ausarbeiten und dann das Holz kaufen und einfach mal los legen. Details werden sich sicher im Bau ergeben, entsprechende Einkaufslinks werde ich dann immer entsprechend in den Erklärungen einfügen!

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